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Preisfestlegung
Ein Fehler, den man nicht begehen sollte ist es, den Startpreis
zu hoch anzusetzen. Hohe Preise lassen zwar einen hohen Wert des
Gegenstandes vermuten, jedoch vermindern sie, wenn man es
übertreibt, den Mut der Bieter für das Produkt ein Gebot abzugeben.
Natürlich hängt das vorrangig davon ab, was sie verkaufen und wie
die Konkurrenz ihre Preise festsetzt, aber auch wie Ihre Bewertungen
sind .
Eine Methode ist den Preis knapp unter dem Einstandspreis zu
setzen. Es ist immer besser, etwas niedriger zu
starten und einen Reserve Preis zu setzen wenn sie sicher gehen
wollen.
Außerdem nehmen sie höhere Gebühren in Kauf, wenn sie den
Startpreis zu hoch ansetzen. Man muss ein Gefühl dafür entwickeln,
wie viel Profit der Verkauf einer bestimmten Sache bringen kann und
wo man die Schmerzgrenze der Käufer überschreitet.
Wenn Sie keine genaue Preisvorstellung haben, sollten Sie sich
überlegen, ob Sie nicht 1,-- Euro als Startpreis festlegen. Denn
alle anderen Preise werden häufig als Preisvorstellung des
Käufers gesehen, nicht als Mindestpreis, so dass die Preise
entsprechend oft bei diesem Preis festhängen.
Setzen Sie einen guten Auktionsendpunkt fest
Es ist ganz wichtig den Auktionsendpunkt (also den Zeitpunkt,
wann die Auktion ausläuft) möglichst an einen Termin zu setzen
wenn viele Besucher (und damit potentielle Bieter) beim
Auktionshaus sind. Und das sind die Abendzeiten (vor allem bei
Auktionen mit privatem Käuferpotential) und das Wochenende (wobei
der Samstag nur eingeschränkt empfehlenswert ist).
Es sollten also möglichst viele Leute zu diesem
Zeitpunkt im Internet sein, da kurz vor Ende einer Auktion i.d.R.
noch einmal ein Schwung von Geboten abgegeben wird.
Wenn ihre Auktion um 7 Uhr am
Samstag morgen ausläuft, brauchen sie sich nicht zu wundern, warum
Ihre Auktion keinen sonderlich hohen Preis erzielt!
Stellen Sie den Kundennutzen heraus
Um möglichst viele Bieter am Anfang zu bekommen, ist es förderlich
beispielsweise eine Mailingliste zu kontaktieren und dort die
Auktion etwa als Spezialangebot ohne Versandkosten anzupreisen. In
der Auktionsbeschreibung selbst machen sie dem potentiellen Käufer
ein Angebot das er nicht ablehnen kann. Heben Sie bewusst eine
„Kein Risiko“ - Garantie heraus. Stellen sie wichtige Informationen
bereit, die den Bieter interessieren und die sie nichts kosten.
Geben Sie als Region einen Ballungsraum an, auch wenn sie dort nicht
wohnen. Viele Bieter suchen nach Auktionen in Ihrer Nähe. Sie
sollten dabei jedoch nicht Regionen wählen, die zu weit weg sind,
außer sie möchten die Versandkosten bezahlen!
Eine gute Auktionsbeschreibung ist bares Geld wert
Verfassen sie ihre Beschreibung so komplett wie möglich. Dem
Bieter sollte alles sofort klar sein und ihm sollten keine Fragen
offen bleiben, da sonst Zweifel aufkommt und er sich schnell nach
einer anderen Auktion umsieht. Es ist sehr wichtig den Zustand des
Gegenstandes genau darzulegen, sowie auch Liefer- und
Zahlungsbedingungen klar anzugeben.
Zudem sollten Sie in der Beschreibung immer darauf achten, dass
alle wichtigen Wörter, nach denen ein potentieller Interessent
sucht, auch in der Beschreibung verwendet wird. Der Titel wird bei
der Gewichtung natürlich am höchsten gewertet, daher sollte man
die allerwichtigsten Begriffe auch immer im Titel finden können.
Es sind die nicht beantworteten
Fragen, die den Käufer davon abhalten zu bieten. Daher ist es
auch sehr empfehlenswert, gerade in den letzten Stunden per E-Mail
für eventuelle Rückfragen zur Verfügung zu stehen.
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