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Auktionen haben bereits eine lange und bewegte Geschichte
hinter sich.
Schon etwa 500 vor Christus wurde im alten Babylon die Auktion als
Verfahren zur Bestimmung des Kaufpreises eingesetzt. Auf dem jährlich
stattfindenden Heiratsmarkt wurden Frauen versteigert, der Preis richtete sich nach der Schönheit der Frau.
Schon zu dieser Preis wurden insbesondere die "Waren"
versteigert, für die sich vorab nur schwer ein fester Preis
bestimmen lässt, sondern der Preis - diesmal sogar im wahrsten
Sinne des Wortes "im Auge des Betrachters" - liegt.
Dieses Prinzip setzt sich fort. Zur Zeit Homers wurden in Griechenland Sklaven in Auktionen versteigert. Die griechische Insel Delos wurde zum zentralen Sklavenmarkt für Griechen und Römer. Die Römer führten diesen Handel im großen Stil ein und war als "Subhastarium" (Verkauf unter dem Speer) bekannt. So verkauften die römischen Soldaten ihre Kriegsbeute an denjenigen, der am meisten für die Ware bot.
Um zur Neuzeit zurückzukehren: es ist sicherlich kein Zufall,
dass Ebay mit Sammlerprodukten wie Beanies begonnen hat und auch
Ebay Deutschland - damals hieß es noch Alando - mit Briefmarken startete.
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