Sammelleidenschaft Briefmarkenecke Münzecke Antiquitätenecke Auktionsecke Eierecke Kleinanzeigenecke Eintragsfee Kleinanzeigenfee
 

Allgemeine Infos
Startseite
Tipps&Tricks
Rechtliches
Auktion - ein Spiel?
Auktionsgeschichte
Geschichte Alando
Auktionsarten
Onlinentwicklung
Presse

Allgemeine Auktionen
Auktionshäuser
Kuriose Auktionen
Teure Auktionen

Sammlerauktionen
Auktionshäuser
Top 50 Listen
Tipps&Tricks

Unsere besondere Auktionen Empfehlung:


Ihre Werbung hier?


Allgemeine Infos: Geschichte der Auktionen

Zurück << Auktionen in Rom und Frankreich

>> Weiter

Thema Inhalt
Die Geschichte der Auktionen Die ersten Auktionen 500 vor Christus...
Auktionen in Rom und Frankreich Auktionsanfänge in Rom & Frankreich...
Auktionen in den Niederlanden und China Auktionen in China und Holland...
Auktionen in Großbritannien Gründung des größten Auktionshauses...

 


Allgemeine Infos: Auktionen in Rom und Frankreich

Auktionen in Rom und Frankreich

Der Römische Senator Didius Julianus versuchte im Jahre 193 vor Christi das gesamte römische Kaiserreich zu kaufen. Nachdem die sogenannten "Prätorianer" (die Leibgarde), ihren Kaiser Pertinax getötet hatten, stand der gesamte Staat zum Verkauf.

Das Angebot beinhaltete die Übernahme des Reiches vom alten Herrscher und der Käufer sollte garantieren das ganze Reich sicher zu machen. Der Senator erhöhte die ursprüngliche Summe solange, bis die erst abgeneigte Leibgarde zuschlug.

Didius Julianus ersteigerte für 6250 Drachmen pro Prätorianer das Reich und diese Summe würde heute ca. 14 Millionen € entsprechen. Zwei Monate nach dem Erwerb des Reiches, wurde Didius Julianus von den Truppen des Septimus Severus getötet und somit wurde er zum Schutzpatron aller Auktionatoren.

Nach einiger Zeit wurden Auktionen so beliebt, dass sogar vom Herrscher Gaius Caesar Germanicus (auch bekannt als Caligula) regelmäßig Auktionen abgehalten wurden. Das Caligula den Wunsch der Menschen, für einen Gegenstand zu bieten erkannte, legte den Grundstein für die noch heute bekannten und begehrten Auktionen. Viele Menschen verbinden den Begriff Auktion mit Schnäppchen, so wie Last-Minute mit günstig.

Nachdem das Römische Reich gefallen war, geriet die Auktion für mehrere tausend Jahre in Vergessenheit und die ersten Auktionen mit Sklaven tauchten erst im Mittelalter wieder auf.

Im 16. Jahrhundert bestimmte in Frankreich ein König eine Gruppe von Personen die sich "Huissiers Priseurs" (Bailiff-Auctioneers) nannten und sie bekamen das Recht, die Besitztümer von Verstorbenen zu versteigern. Diese Auktionen wurden direkt nach dem Tod des Besitzers als absteigende Auktion durchgeführt. Dort gab es zum ersten mal zwei Auktionatoren, einer der die Ware beschrieben hatte (der sog. Bailiff) und einen Ausrufer der sich die Bieter aussuchte und die Gebote wiederholte.

Dem Franzosen Pierre Antoine Matteus wurde 1712 die erste generelle Auktion zugeschrieben. Auf der "Pont de Notre Dame" oder der "Quai de ka Feraille" wurden die ersten öffentlichen Auktionen abgehalten auf denen nur ganz bestimmte Waren versteigert wurden. Die Auktionen wurden im 18. Jahrhundert in die geschlossenen Markträume verlegt wie den "Grand Cordelier" oder den "Grand Augustins".